Manchmal liegt beides so nahe beieinander.
Chaos – Verwirrung!
Gestern war ein so schöner Tag.
Gestern war ich glücklich.
Gestern, ja gestern fühlte ich mich unbesiegbar.
Gestern konnte ich mein Glück kaum fassen.
Ich konnte nicht verbergen, wie gut es mir ging.
Man hat es mir angesehen – ein Blick in meine Augen genügte.
Ich flog höher und höher.
Und dann, wie ein Faustschlag
*klatsch*
ins Gesicht – oder eher in den Magen.
Vielleicht ein Seil das mich zurückholte.
Jedenfalls ein harter Aufschlag auf dem Boden.
Nur eine Nachricht genügte und ich schlug auf.
Glück und Schmerz liegen so nahe beieinander!
Und nun?
Zerrissenheit!
Wenn ich an den Tag gestern denke,
wenn ich an die vergangenen Wochen denke,
wenn ich an meinen Engel denke
bin ich glücklich.
Ich schwebe wieder und mag ihm begegnen.
Ich mag wieder fliegen, mit ihm gemeinsam – höher, höher und höher.
Und dann kommt unwiderruflich der Gedanke an die Nachricht - an die Folgen.
Ich sehe sie.
Ich kenne sie nur gemeinsam.
Sie sind eines meiner Vorbilder.
Sie gehören zusammen.
So wie sie möchte ich gerne leben.
Ich träume davon.
Ich weiß, dass mir dieses Glück auch zuteil werden wird.
Ich glaube daran, gerade weil ich einen so wunderbaren Engel an meiner Seite habe.
DOCH
ich brauch doch noch so viel Tipps und Gespräche mit ihnen!
Ich möchte beide an meinem Glück teilhaben lassen.
Ich möchte, dass beide sehen, dass ich glücklich und zufrieden bin – endlich!
Deswegen flehe ich dich an – mach, dass es wieder gut wird.
Schick all deine Schutzengel.
Lass es gut ausgehen.